dmb presse
die designermöbelbörse wurde 1998 von markus cella und adrian burkhard gegründet.
unsere ausstellung befindet sich an der räffelstrasse 29 in 8003 zürich auf zwei etagen mit rund 700m2 austellungsfläche.
verkauf jeden samstag von 10.00 bis 16.00 uhr.
_____________________________________________________________________
ZÜRICH KAUF EIN! 2011

Designermöbelbörse
Schatzkammer
Samstags wirkt die Gegend ziemlich ausgestorben, fas ein bisschen trostlos. Lauter freie Parkplätze. Vor dem Eingang eines eher gesichtslosen Gebäudes steht ein blassroter Minisessel. Der sorgt bei uns für Gewissheit: Wir sind am richtigen Ort.
Die Designermöbelbörse in der Binz existiert zwar seit bald elf Jahren, scheint aber vor allem Eingeweihten bekannt zu sein. Freude an gutem Design verbindet sie, und die Liebe zum Möbelklassiker lässt sie an Samstagen jeweils an die Räffelstrasse pilgern. Dann ist zwischen 10 und 16 Uhr <Lagerverkauf>.
Die Tür ist unverschlossen, am Ende des Ganges steht ein Holzstuhl mit beleuchteter Sitzfläche, links geht zur Treppe ins Untergeschoss, in eine erste Schatzkammer. Wir sehen den <Wooden Chair> von Marc Newton, 1992 für Cappellini entworfen, ein Designhighlight aus gebogenem massivem und naturfarbenen Buchenholz, das in der Dauerausstellung des Moma in New York zu bewundern ist. Und hier. Zum Anfassen, für 3250 Franken auch zu kaufen (Neupreis: Fr. 5420.-). um die Liege Corbusier-Liege im gleichen Raum (neu: Fr. 4960.-, jetzt: Fr. 2980.-, original signiert ) kurvt bereits ein deutscher Jäger und Sammler. Wir interessieren uns mehr für den berühmten rot-blauen Stuhl von Geriet Rietveld mit passendem Tischchen dazu. Und die beiden <Zurigo>-Sessel von Zanotta (Design: Alfredo Häberli).
Einen weiteren, noch viel grösseren Raum gibt es im dritten Untergeschoss. Auf dem Weg dahin gehen wir an Hockern von Alvar Aalto vorbei, an Tonet-Stühlen von Mies van der Rohe und einem hohen, drehbaren Regal von Röthlisberger, entworfen vom Atelier Oi. Um uns schliesslich ins übergrosse schwarze Ledersofa <Tufty Time> von B&B Italia fallen zu lassen. Um etwas die Ruhe zurückzugewinnen. Denn dem Glanz von gebrauchtem Design ist kaum zu widerstehen.
Räffestrasse 29, 8003 Zürich
Fon 044 450 76 36
www.designermoebelboerse.ch
sa 10-16 Uhr (oder nach telefonischer
Vereinbarung)
Speziell: Laufend Neueingänge
von Designermöbeln
Toplist: Wohen mit Klassikern
_____________________________________________________________________
Wohnrevue
August 2009

GESCHENK ZUM JUBILÄUM
Die Designermöbelbörse wird zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass wird bis Ende Jahr jeden Samstag eine exklusive Leuchte von zwei preisgekrönten Schweizer Lichtdesignern verschenkt. Die Acrylglasleichte "Bond" ist zweiseitig und zweifarbig aufgebaut, was spezielle Lichteffekte erzeugt. Aber nicht nur deshalb lohnt sich ein Besuch in den Räumlichkeiten an der Räffelstrasse in Zürich. Von A wie Alvar Aalto bis Z wie Marco Zauns und von Alias bin Zanotta - das Vintage-Geschäft von Adrian Burkhard und Markus Cella hat schon manchen Klassiker weltweit bekannter Designer und Hersteller ausgestellt und verkauft. Bei der Selektion sind sie streng: Nur originale Vintage-Objekte oder gut erhaltene Stuckre erhalten Eintritt in ihr Geschäft, das auf mehrere Stöcke verteilt ist. Wir gratulieren zum Jubiläum!
Designermöbelbörse, Räffelstrasse 29, 8003 Zürich
Tel. 044 450 76 36
info@designermoebelboerse.ch, www.designermoebelboerse.ch
_____________________________________________________________________
Raum und Wohnen
September 2009

10 JAHRE DESIGNERMÖBELBÖRSE
Das Geschöpft hat sich als Zürichs erste Adresse für preiswerte, moderne Möbelklassiker und Designerobjekte einen Namen gemacht und feiert bereits sein 10-jähriges Jubiläum. Von Alvar Aalto bis Marco Zanusa, von Alias bis Zanotta finden sich hier fast alle Möbel und Objekte bekannter Designer und Hersteller. Für kompetente Beratung sorgen sie beiden Inhaber des Geschäfts. Geöffnet ist der Laden samstags von 10 bis 16 Uhr. Anlässlich des Jubiläums wird bis Ende Jahr jeweils eine Acrylglasleuchte <Bond> des Lichtkünstlers Christian Deuter und des Objektdesigners Jörg Bonner verschenkt.
Designermöbelbörse
Räffestr. 29
8003 Zürich
Tel. 044 450 76 36
www.designermoebelboerse.ch
_____________________________________________________________________
CASH - Immobilien
23. November 2006

Le Corbusier, Breuer, Eames:
Klassiker aus zweiter Hand
DESIGNERMÖBEL Die Nachfrage nach gut erhaltenem Designerstücken ist gross.
Designermöbel für viele Scheitert der Kauf von edlen Sofas, Tischen oder Stühlen am Preis. Da lohnt sich das Stöbern in spezialisierten Läden. Sie verkaufen originale
Klassiker aus zweiter Hand.
VON FRANZ SCHAIBLE
Die Räffelstrasse 29 im Zürcher Industrieareal Bin entspricht definitiv nicht einem Einkaufs-Eldorado. Doch im Innern des gesichtslosen Büro- und Gewerbehauses eröffnet sich dem Besucher eine andere Welt. Auf 600 Quadratmetern, verteilt auf zwei Stockwerke, werden edle Designermöbel angeboten. Das Spektrum reicht von kleinen Leuchten bis hin zu voluminösen Polster- und Ledermöbeln. Speziell daran: Die Klassiker sind fabrikneu, sondern gebraucht, oder es sind Ausstellungsstücke von Möbelgeschäften. <Vor sieben Jahren gaben wir die Designermöbelbörse eröffnet>, sagen Markus Cella, 35, und Adrian Burkhard, 36. Offenbar mit Erfolg, können doch die ehemaligen kaufmännischen Angestellten vom An- und Verkauf der Designerklassiker leben. Die Jugendfreunde haben das Interesse an schönen Möbeln und die Lust am Handel zu ihrer Profession gemacht. <Das Geschäft läuft gut, und wir haben Kunden aus der ganzen Deutschschweiz. Darunter hat es viele Stammkunden>, erklärt Cella.
Die nachfrage wächst. Samstags, die Börse ist nur dann geöffnet, zählen Cella und Burkhard zwischen 150 und 200 Interessierte. Inzwischen gibt es in jeder grösseren Stadt einen oder mehrere spezialisierte Läden (siehe die nicht abschliessende Liste). Und im Kunsthaus Zürich geht diesen Samstag die erste Designbörse 06 über die Bühne. Rund 25 Aussteller suchen dort Abnehmer, das heisst Liebhaber und Sammler der modernen Klassiker. Drei Jungunternehmer bieten eine moderne Version an, um an Designermöbel aus zweiter Hand zu kommen. Auf der Webseite www.designeroutlet.ch bringen sie Designermöbelgeschäfte, welche Ausstellungsstücke oder leicht beschädigte Möbel mit bis zu 85 Prozent zum Verkauf anbieten, und Kunden zusammen.
Designermöbel werden in der Regel nicht wertlos
Das stark gemischte Publikum suche Möbelklassiker, ohne dafür gleich das ganze Budget opfern zu müssen, erklärt Markus Cella von der Designermöbelbörse. So sind denn die Stücke im Vergleich zum Neupreis 30 bis 60 Prozent günstiger. Trotzdem, wer Billigmöbel sucht, ist hieran der falschen Adresse. Denn die edlen Stücke von Le Corbusier, Breuer, Eames oder Mies van der Rohe kosten auch im Secondhandverkauf mehrere Tausend Franken. Die Preisspanne reicht von 100 (für Kleinobjekte) bis 8000 Franken. Im Normalfall gelangen nur originale Klassiker in den Verkauf. <Die uns zum Kauf angebotenen Objekte werden von uns aus diesem Grunde selektiert>, versichert Cella.
Solche Objekte haben auch noch einen positiven Nebenaspekt. Im Gegensatz zu No-Name-Möbeln kann ein Besitzer eines Designerstückes damit rechnen, dass er es auch wieder zu einem angemessenen Preis verkaufen kann. Die Nachfrage ist da.
_____________________________________________________________________
Finanz und Wirtschaft
Immobilien Invest
März 2006

Es muss nicht der Holdingsitz in der Schweiz sein. An der Internationalen Möbelmesse 2006 in Köln waren andere Schweizer Sitzgelegenheiten die Favoriten des Publikums und der Einkäufer: Sofas. Was Cocooning,Nestling und anderen von der Möbelbranche beschworenen Wohntrends nicht gelungen ist, haben Surround Sound und Flachbildschirm geschafft-die Rückkehr der Sofaecke ins Wohnzimmer. Heimkino in digitalem Breitformat verlangt eben nach Sitzfläche zum Geniessen. Die Schweizer Hersteller Team by Wellis(Bild oben, www.teambywellis.com), Artanova(www.artanova.ch, Bild Mitte) und de Sede (www. desede.ch, Bild unten) kommen dabei mit ihren Sofas einer zweiten Tendenz entgegen. Nouveaux niches nennt das Gottlieb Duttweiler Institut in seinem <Trendradar 1> für 2006 einen Megatrend, der auch die Wohnwelt erfassen wird: das Verlangen nach Qualität und Einfachheit sowie der Wunsch nach Zusammengehörigkeit. Saubere Linie, wertvolle Materialien und perfekte Verarbeitung der Schweizer Liegen geben diesem Bedürfnis nach Gemütlichkeit die Designform - zu Preisen von 4000 bis 21000 Fr. Günstiger gibt es Luxusliegen im Designrecycling. Gepflegte Ausstellungs- und Secondhand-Möbel zu guten Preisen bietet die Designer Möbelbörse in Zürich(www.designermoebelboerse.ch).
_____________________________________________________________________
Tages Anzeiger, Montag 19. Februar 2001, Stadt Zürich

Schnäppchen am Samstag
Wer Wert legt auf Dasein im Design, ist hier an der richtigen Adresse:
Designermöbelbörse.
Von Bruno Rauch
Lagerhallen, Administrationszentren, Produktionsstatten – das Industrieareal Binz ist ziemlich verwaist an diesem Samstagvormittag. Ab und zu kurvt ein Auto vorbei, seine Insassen scheinen etwas zu suchen. Ein schwarz gekleidetes junges Paar entsteigt einem Wagen. Erbleicht, als ihm ein Mann – graues, kurzgeschnittenes Haar, schwarz gekleidet – entgegenkommt. «Zu spät», raunzt der junge Mann seine Partnerin an. Was der Alte mit triumphierendem Flackern im Auge mitschleppt, lässt die beiden Jungen den Schritt beschleunigen: Wassily...
Da, Räffelstrasse 29. Hier muss es sein, hier ist es, im Untergeschoss eines gesichtslosen Bürohauses: Schatzkammer, Eldorado, Fundgrube für Designfreaks. Und dazu zählt sich das junge Pärchen, sie Zahnärztin, er Jurist. Dem Idiom nach von gebirgiger Scholle in die urbanen Niederungen verschlagen, richten sie ein erstes gemeinsames Zuhause ein. Da kommt ihnen die Designermöbelbörse gerade zupass. Lanciert haben die pfiffige Idee zwei junge (schwarz gekleidete) Zürcher: Markus Cella und Adrian Burkhard, beide um die dreissig. Der eine war als Buchhalter tatig, der andere in der Filmbranche; beide hatten schon immer Freude an gutem Design und durchkämmten regelmässig einschlägige Flohmarkte und Messen, vor allem in Frankreich. Mal hier eine Vermittlung unter Freunden, mal da ein Tipp – aus den zufälligen Zwischenhändlern wurden professionelle Jungunternehmer.
Bald die zweite Etage
Am 1. März 1999 eröffneten sie ihre Firma unter dem Namen «designrecycling» an besagter Adresse, und in wenigen Wochen soll zur jetzigen Halle eine zweite Etage hinzukommen. Denn der Erfolg gibt den beiden Recht: Gut sechzig Interessierte finden jeweils samstags den Weg hierher: Junge, Alte, Studenten und Architekten, Ersteinrichter und Wiederholungstäter aus der ganzen Schweiz. Sie alle verbindet die Liebe zum Möbelklassiker, ohne dafür gleich das ganze Budget opfern zu müssen.
Das Angebot reicht vom 100-fränkigen Zeitschriftenhalter his zum Ledersofa von Flexform für 6500 Franken. Eine Serie von sechs Freischwingern, die Breuer/Stam in den 40er-Jahren für Thonet entwarfen, wird kaum lange auf Käufer warten müssen. Auch die «Ameise» des Dänen Arne Jacobsen, ein filigraner stapelbarer Stuhl mit stark taillierter Sitzschale aus dünnem Schichtholz. gehört längst zu Klassikern. Drüben gruppieren sich fünf Tulpenstühle um einen Einbein-Tisch: Organisches von Eero Saarinen. Karierten Kontrast dazu markiert Zanottas Quaderna Tisch. Ein Paradestück unter Hochkarätigem ist Charles Eames Lounge Chair, noch mit traditioneller Palisander-Schale. Mit berechtigtem Stolz weist Cella auf ein Set von vier eleganten «Brno» von Mies van der Rohe hin; eine Etikette unter der Sitzfläche belegt deren illustre Herkunft: Knoll, Park Avenue, N. Y., 1977. Und auf einem Gestell aus dem Haus Cassina träumt etwas verschämt Lampe «Fidia», geb. Botta, von einem Liebhaber.
Die Möbel stammen von Privaten oder aus Lager- und Ausstellungsbeständen von Fachgeschäften. Die Preise richten sich nach dem Zustand der Ware und derem aktuellen Katalogpreis, wobei man durchaus mit sich reden lässt. Das meiste wird in Kommission übernommen und nach Verkauf gemäss transparentem Schlüssel abgerechnet. Die beiden Firmenchefs haben sich ein enormes Fachwissen angeeignet und achten auf Top-Qualitat. «Zum zeitlosen Design», sagt Cella, «gehört auch die qualitätsvolle Verarbeitung, Möbel also, die man nicht einfach auf den Müll wirft.»
Räffelstr. 29, samstags, 10.00 bis 16.00 Uhr. Bus 76 (Binz), S10 (Binz),
www.designermoebelboerse.ch
_____________________________________________________________________
NZZ, Montag 15. Januar 2001, Nr. 11
Wohndesign aus zweiterHand
sam. Ein weisses Keramikhündchen hält den Besuchern der Designermöbelbörse die Tür zur Lagerhalle auf. Nach der Anreise zum Industriegelände Binz folgt man der Einladung gerne und betritt den geräumigen Kellerraum, in dem Lampen, Regale, Tische und alle Arten von Stühlen und Sofas aneinander gereiht auf urbane Jäger und Sammler warten. Auf jene, die sich nicht auf irgendeinem Stuhl niederlassen, weil sie erkannt haben: Markennamen erhöhen den Sitzkomfort. Wer nicht primär das Sitzleder, sondern das Portemonnaie schonen möchte, ist bei Adrian Burkhard und Markus Cella an der richtigen Adresse.
Unter dem Firmennamen «designrecycling» handeln die beiden Jungunternehmer mit gebrauchten Designermöbeln und Objekten. Vom 75-jährigen Wassily-Sessel bis zum Sofa aus der letztjährigen Cassina-Kollektion ist alles da; die Preispalette reicht von 100 Franken für den schlichten Stuhl bis zu 6000 Franken für das Edel-Sofa. Feilschen kann sich lohnen:«Über den Preis zu verhandeln, macht uns Spass», verrät Adrian Burkhard. Auch Skurriles entdeckt das staunende Auge – etwa den Holzstuhl mit beleuchteter Sitzfläche für 320 Franken oder die Stehlampe mit zwei senkrecht aufragenden Antennen.
Bunt zusammengewürfelt wie die Möbel selbst ist auch ihre Herkunft. Sie stammen von Privatpersonen, aus Lagerbeständen von Firmen oder aus ausgemusterten Kantinen- und Büroeinrichtungen. Vor wenigen Jahren noch als Zwischenhändler für gebrauchte Möbel in Frankreich und der Schweiz tätig, führen Burkhard und Cella heute ein expandierendes Geschäft. Im April sollen die Lagerräume vergrössert werden. Jeden Samstag kommen sechzig bis achtzig Interessenten aus der ganzen Schweiz vorbei. Das Angebot lässt sich abrufen unter: www.designermoebelboerse.ch, wobei Burkhard eine Besichtigung empfiehlt: «Ich als Händler kaufe nicht übers Internet. Um zu wissen, ob mir ein Möbelstück gefällt, muss ich es sehen und anfassen können.»
_____________________________________________________________________
Züri Woche, letzte Ausgabe
Der Glanz von gebrauchtem Design
Nach der Möbelmesse in Malland, jetzt die Schweizer Möbelmesse Internatlonal in Zürich. Was dort an Design gezeigt wird, steht vielleicht schon bald in der Zürcher «designermöbelbörse».
Von Silvia Thommen
Ein Stuhl von Willy Guhl, ein Tisch von Le Corbusier, eine Liege von Marcel Breuer –wer würde nicht gern solch ein Stück sein eigen nennen! In der aktuellen Ausstellung «Schöne Möblierung» im Museum Bellerive sind sie einem zum Greifen nahe. Unter den Raritäten findet man etwa einen Servierwagen von Joe Colombo oder einen Tisch von Max Bill, aber auch Objekte von Trix und Robert Haussmann sowie von Susi und Ueli Berger. Rasch hat man in Gedanken ein Möbelstück bei sich zuhause platziert. Doch woher das nötige Kleingeld nehmen, wenn nicht stehlen?, werden sich wohl viele fragen.
An Möbel-Börsen ist gutes Design auch für Leute mit kleinem Portemonnaie erschwinglich. Was bei Designerkleidern längst bekannt ist, Secondhand- und Secondseason-Läden, kommt auch bei Designermöbeln immer mehr auf. Diesen Frühling ist mit der «designermöbelbörse» bereits der zweite Laden in Zürich eröffnet worden, der gebrauchte und ausgemusterte Möbel günstig anbietet.
An der Eröffnung der «designermöbelbörse» am 27. März fand dieses Publikum auch den Weg ins Industriequartier Binz. Künstler und Galeristen, Schüler, Pärchen und Eltern mit Kindern pilgerten zur Ausstellung. Adrian Burkhard und Markus Cello, die Besitzer der neuen Börse, hatten schon bald alle Hände voll zu tun und fanden kaum mehr die Zeit, die Kundschaft zu zählen und Strichlein zu machen. Wir handeln eben gerne, meinten die beiden fast schon entschuldigend, aber doch sichtlich erfreut zum guten Geschäftsgang am ersten Tag. Sie hatten aber auch schöne Objekte herbeigeschafft: einen riesigen ovalen Tisch von Arne, Jacobson, ein weisses Dreier-Sofa der Zürcher Designer Haussmann, diverse sogenannte Spaghetti-Stühle ab 100 Franken. Unverkäuflich ist nur das Pluto- Tischchen, das den frischgebackenen Firmeninhabern als Maskottchen dient. Vielleicht bringt es auch den jungen Designern Glück, die künftig ihre Prototypen bei Burkhard und Cella ausstellen können.
_____________________________________________________________________
ZÜRICH mit städtischem Amtsblatt, Montag 19. Februar 2001, Nr. 34
Design fürs Volk
ZÜRICH – Besondere, nicht alltägliche Einrichtungsgegenstände schaffen Atmosphäre und zaubern Individualität in die eigenen vier Wände. Doch Exklusivität ist teuer. Formschöne Möbel und Objekte von Designern sind oft kaum erschwinglich. Nicht so an der Designenmöbelbörse an der Räffelstrasse 29. Im Auftrag von Privatpersonen und Firmen werden dort gebrauchte oder ausgemusterte Designermöbel angeboten. Das Spektrum reicht von alten Klassikern bis hin zu aktuellen Kollektionen von namhaften Designern und Herstellern. Lagerverkauf ist jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr.

